
Fraser Island liegt in der Nähe der Küste von Queensland, ungefähr 200 km nördlich von Brisbane. In der Sprache der Ureinwohner wird die Insel 'K'Gari' genannt, was so viel wie Paradies bedeutet. Die europäischen Einwanderer waren da sehr viel prosaischer und benannten die Insel nach Eliza Fraser, die Überlebende eines Schiffsunglücks.
Die Insel war aber schon sehr lange vor Eliza Fraser bewohnt -die traditionellen Einwohner, die Butchulla, waren seit etwa 5000 Jahren auf der Insel sesshaft. Ihr Einfluss ist noch deutlich in der Landschaft und in der traditionellen Küche spür- und sichtbar, die Anzahl der Ureinwohner ist aber heute auf eine kleine Restbevölkerung zusammengeschrumpft.
Heute ist Fraser Island ein Naturpark und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Die einmaligen Sanddünen mit ihrem Bewuchs von Regenwald ist ein einmaliges Phänomen und sind, wie die gesamte Flora und Fauna der Insel, streng geschützt. Auf der Insel ist auch eine Population von etwa 250 wilden Dingos beheimatet, sowie seltene Vögel, Schmetterlinge, Wasserschildröten, Reptilien und Seekühe.
Die Bewohner des benachbarten Festlandes machen gerne Tagesausflüge auf Fraser Island. Wer würde wohl dieses Paradies vor der Nase widerstehen können?