
Wer die Kultur Australiens erleben will, der wird sich mit den Aborigines befassen. In Australien ist, angefangen beim Linksverkehr, der britische Einschlag ziemlich präsent. Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Aborigines zuerst hier waren. Um ihren Spuren zu folgen, kann man sich daher auf Entdeckungsreise zu verschiedenen heiligen Stätten begeben.
Das Felsmassiv im Purnululu National Park in Western Australia ist dabei ein Muss für alle Interessierten am ursprünglichen australischen Volk. In der Verwaltung des Nationalparks sind viele Aborigines zur Erhaltung ihrer Kultur integriert, sodass man sich von Insidern führen lassen kann. Seit dem Jahr 2003 ist der Purnululu National Park UNESCO Weltkulturerbe. Die Kimberly Region, besonders die Stadt Kununurra ist das touristische Zentrum und sozusagen der hauptsächliche Zugangspunkt zum Park.
Viele der Stätten, die heute für Besucher zugänglich sind, gelten im Grunde als heilig und wurden nur von den Aborigines betreten. Allerdings bemühen sich viele von ihnen um die Erhaltung ihrer Kultur, wofür sie das Interesse der Besucher nutzen. Man sollte den heiligen Grabstätten sowie der Kunst der Aborigines daher mit dem gebührendem Respekt begegnen und es als Privileg ansehen, sich ihre kulturell wertvollen Orte ansehen zu dürfen.